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    Lichtschwertkampf-Form III : Soresu
    Geschrieben von: Jaycen Orsalis   
    Samstag, 20. August 2011 um 13:40 Uhr
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    Soresu, die dritte Form, ist die defensivste aller Formen. Ihr Zweck besteht einzig und allein darin, sich gegen einen, mehrere oder gar viele Gegner verteidigen zu können; egal ob diese Schwerter oder Blaster führen. Im Allgemeinen gibt es wenige wahre Meister dieser Technik. Diese Technik eignet sich hervorragend für besonders Schwert- und Machtbegabte, da diese beiden Attribute gleichzeitig die wichtigsten für ein erfolgreiches Praktizieren darstellen.
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    Aus den Archiven der Jedi auf Tython


    Soresu, auch genannt Weg des Mynock, hat seine Ursprünge in der Zeit als die Blasterwaffen sich immer weiter in der Galaxie verbreiteten. Diese fortschrittlichen Schusswaffen waren den, in der reichweite stark begrenzten, Lichtschwertern überlegen. Zumindest so lange, wie von den Jedi fast ausschließlich Makashi praktiziert wurde. Doch die Jedi fanden auch darauf eine Antwort, in dem sie einen Stil entwickelten, der die energiereflektierenden Eigenschaften des Lichtschwerts voll ausnutzen konnte und somit in der Lage war, Blastergeschosse abzulenken, bei ausreichend hoher Meisterschaft konnten die Anwender die Salven sogar auf den Angreifer gezielt zurücklenken.
    Diese Technik erfordert den höchsten geistigen sowie koordinativen Einsatz aller heute bekannten Arten. Der Jedi muss beim Ausüben volle Konzentration sowohl über seine Bewegungen als auch über sein näheres Umfeld legen um wirklich effektiv zu sein. Des weiteren bedarf es zum Aufrechterhalten der Verteidigung über einen längeren Zeitraum auch eine ausgesprochen hohe Willenskraft und hohes Machtverständnis, denn jede Unachtsamkeit kann das ansonsten kaum zu überwindende Abwehrbollwerk einbrechen lassen, was in einem Kampf oft zum Tod führt.
    Wer diese geringe Fehlertoleranz sowie die hohen geistigen Anforderungen auf sich nehmen kann und will, der vermag, für andere Stile ausweglose Situationen dennoch erfolgreich zu meistern.

    Die Bewegungsabläufe sind generell eher kurz und schnell. Drehungen, ausholende Bewegungen oder übermäßige Beinarbeit sind selten bis gar nicht Bestandteil von Soresu.
    Die daraus resultierenden Vorteile liegen auf der Hand: Während sich der Gegner im Angriff langsam aber sicher verausgabt, ist man selbst meist noch gut bei Kräften. Gleichsam vermag man dadurch, selbst großen Feindgruppen oder schwerem Blasterfeuer standzuhalten.

    Doch leider ist der große Vorteil auch Basis der einzigen Schwäche dieses Stils. Es finden sich keinerlei Angriffsbewegungen oder entscheidende Konterattacken im Repertoire von Soresu.
    Daraus kann man abschließend sagen: Wer Soresu als Stil meistern möchte, bekommt eine fast unüberwindbare Verteidigungsfähigkeit. Doch muss man damit auch mit einem eingeschränkten Wahrnemung, sowie einer äusserst zurückhaltenden Art zu Kämpfen, leben.
     
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