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    Lichtschwertkampf-Form IV : Ataru
    Geschrieben von: Jaycen Orsalis   
    Sonntag, 21. August 2011 um 11:03 Uhr
    250px-ataru
    Die waghalsigste Form im Lichtschwertkampf stellt wohl zweifelsohne die vierte Form, Ataru, dar. In keinem anderen Stil wird so viel Körpereinsatz verwendet und so viel Wert auf Bewegung gelegt. Ziel von Ataru ist zweifelsohne, mit aggresiven, teils unvorhersehbar akrobatischen Manövern den Gegner unter Druck zu setzen und zu Fehlern bzw. in die Verteidigung zu zwingen. Außerordentliche Beweglichkeit und eine gute Körperbeherrschung mit großem Machteinsatz sind zwingend erforderlich um diesen, von den meisten Jedi genannten, riskanten Stil erfolgreich zu meistern.

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    Aus den Archiven der Jedi auf Tython


    Ataru, auch Weg der Habichtfledermaus genannt, ist der akrobatischste Stil und legt im Vergleich zu anderen Stilen weniger Wert auf kurze schnelle Schwerthiebe. Ausladende Drehungen, Sprünge, Salti und Schwünge sind die Grundpfeiler dieser Technik.
    Wie sich dadurch schon erahnen lässt, braucht man dafür eine sehr hohe Körperbeherrschung, Präzision sowie Machtwissen, denn der großteil der Bewegungen wird erst durch aktive machtgesteigerte Artistik effektiv.
    Ein Ataru-Meister vermag selbst in eine Ecke gedrängt noch brandgefährlich zu sein, da jederzeit mit einem spektakulären Sprung oder ähnlichem zum Gegenangriff zu setzen.

    Doch das ist, und damit wären wir auch bei der Schwäche dieses Stils, auch die einzige Möglichkeit, eine defensive Situation dennoch zu meistern. Denn im Vergleich zu anderen Stilen gibt es beim Ataru nur sehr sehr eingeschränkte defensive Möglichkeiten.
    Auch kann man gegen gut geschulte Makashi oder Djem-So Anwender in ernste Bedrängnis kommen, da die vielen ausladenden Bewegungen viel Raum zu einem gezielten Konter geben, der aufgrund der fehlenden Verteidigung, doppelt fatal wäre.

    Abschließend sei gesagt, dass Jedi, welche durch einen Kampf oder ähnliches körperlich gehandicapt sind, mit Ataru und entsprechendem Machtwissen, dennoch ernst zu nehmende Gegner sein können. Denn gerade dieser Stil, bei dem der Jedi mit seinem Schwert eins wird, ermöglicht wie kein anderer, körperliche Defizite fast gänzlich wett zu machen.
     
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